Handyverträge mit 5G und null Euro Anschlussgebühr

Beim Handyvertrag entscheidet selten die Grundgebühr, sondern das, was drumherum steht: eine Anschlussgebühr von 39,99 Euro, ein Aktionspreis, der nach sechs Monaten kippt, eine Laufzeit, die man im dritten Jahr immer noch mitschleppt. Wer die Angebote nur an der fettgedruckten Zahl misst, vergleicht die falsche Größe. Die Global-Connect-Reihe macht diese Rechnung vergleichsweise leicht, weil alle Stufen dieselbe Struktur haben und sich nur in Volumen, Minuten und Roaming unterscheiden.

Null Euro Anschlussgebühr — was das konkret spart

Die Anschlussgebühr ist der Posten, den fast niemand einrechnet und trotzdem jeder zahlt. Bei den hier genannten Verträgen entfällt sie komplett. Über eine Laufzeit von 24 Monaten macht das bei einem kleinen Tarif schnell den Gegenwert von vier bis sechs Monatsbeiträgen aus — Geld, das man bei einem sonst identischen Angebot einfach abgegeben hätte. Dazu kommt: 5G und LTE sind bei allen Stufen enthalten, auch bei der kleinsten.

Die sechs Stufen nebeneinander

TarifDatenErste 6 MonateDanachInternationale MinutenEU-Daten-Roaming
Global Connect XS5 GB2,00 €4,00 €502,5 GB
Global Connect S10 GB3,25 €6,50 €12010 GB
Global Connect M25 GB4,50 €9,00 €28013 GB
Global Connect L50 GB6,50 €13,00 €44020 GB
Global Connect XL125 GB9,00 €18,00 €unbegrenzt26 GB
Global Connect XXL150 GB15,00 €25,00 €unbegrenzt39 GB

Alle sechs laufen 24 Monate, alle enthalten die Deutschland-Flat für Telefonie und SMS, bei allen entfällt die Aktivierungsgebühr. Die vollständigen Konditionen stehen in der Vertragsübersicht.

Der Aktionspreis ist nicht der Preis

Hier lohnt sich eine Minute Rechenarbeit, weil sie das Ergebnis deutlich verschiebt. Nehmen wir Global Connect L: sechs Monate zu 6,50 Euro sind 39 Euro, die restlichen 18 Monate zu 13,00 Euro sind 234 Euro. Macht 273 Euro über die Laufzeit, also rund 11,40 Euro im Schnitt — und nicht 6,50 Euro, wie die Startseite nahelegt.

Dieselbe Rechnung für XXL ergibt 90 Euro plus 450 Euro, also 540 Euro oder 22,50 Euro im Monat. Der Einstiegspreis ist echt, aber er gilt für ein Viertel der Laufzeit. Wer zwei Angebote vergleicht, sollte deshalb immer den Schnitt gegen den Schnitt halten, nie die Aktion gegen den Normalpreis der Konkurrenz. Die aktuellen Vertragsoptionen liefern die Zahlen für die eigene Rechnung.

Frau schaut ein Video auf ihrem Smartphone

Wo die Sprünge in der Staffel liegen

Zwischen S und M verdoppelt sich das Volumen von 10 auf 25 GB, während der Preis nach der Aktion um 2,50 Euro steigt — das ist der beste Sprung der ganzen Reihe. Zwischen L und XL passiert etwas anderes: Das Volumen springt von 50 auf 125 GB, und die internationalen Minuten wechseln von 440 auf unbegrenzt. Wer regelmäßig ins Ausland telefoniert, kauft an dieser Stelle nicht Daten, sondern Ruhe.

Der Schritt von XL auf XXL ist dagegen der teuerste pro Gigabyte: 25 GB mehr Volumen für sieben Euro mehr im Regelpreis. Er lohnt sich vor allem wegen des Roamings, das von 26 auf 39 GB steigt. Wer viel innerhalb der EU unterwegs ist, findet die passenden Tarifdetails direkt beim Angebot.

Vertrag oder doch lieber Prepaid?

Die ehrliche Antwort hängt an einer einzigen Frage: Wie sicher ist Ihre Lebenssituation in den nächsten zwei Jahren? Ein Vertrag drückt den Durchschnittspreis, aber er bindet. Prepaid kostet pro Gigabyte meist etwas mehr, lässt sich dafür am Ende jedes Zyklus anpassen oder beenden, ohne dass jemand eine Kündigungsfrist prüfen muss.

Wer seit Jahren in derselben Wohnung wohnt und denselben Arbeitsweg fährt, verschenkt mit Prepaid Geld. Wer dagegen noch im Studium steckt, befristet angestellt ist oder mit einem Umzug rechnet, kauft sich mit dem etwas höheren Prepaid-Preis eine Flexibilität, die im Zweifel mehr wert ist als der Rabatt. Beide Wege stehen in derselben Übersicht nebeneinander und lassen sich direkt vergleichen.

Vor der Unterschrift kurz durchgehen

Drei Fragen genügen meistens. Erstens: Wie viel Datenvolumen verbrauchen Sie tatsächlich — nachzusehen in den Einstellungen Ihres Telefons, nicht zu schätzen. Zweitens: Wie oft telefonieren Sie ins Ausland, und reichen 120 oder 280 Minuten dafür aus? Drittens: Passen 24 Monate zu Ihrer Lebenssituation, oder steht in absehbarer Zeit ein Umzug oder Jobwechsel an? Wer dreimal klar antworten kann, braucht für die Auswahl keine zwei Minuten, und ein letzter Blick auf die Konditionen vor dem Abschluss schadet nie.

Alle Preise entsprechen dem Stand der Recherche. Mehr solcher Rechnungen rund um Mobilfunk und laufende Kosten veröffentlichen wir regelmäßig auf flauntchic — schauen Sie vorbei, bevor Sie sich für zwei Jahre festlegen.

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